Politik

JU-Chef will neue Gruppierungen in CDU und CSU überflüssig machen

Tilman Kuban
(Quelle: über dts Nachrichtenagentur)
GDN - Der neue Vorsitzende der Jungen Union, Tilman Kuban, hat CDU und CSU aufgerufen, die neuen Gruppierungen in beiden Parteien überflüssig zu machen. "Unser Ziel muss es sein, die verschiedenen Flügel der Partei wieder zu stärken und jeden davon mit starken Köpfen zu besetzen. Dann braucht es keine Gruppen wie die Union der Mitte oder die Werteunion. Das muss unser Anspruch sein", sagte Kuban der "Rheinischen Post" (Montagsausgabe).
Die eigentliche Frage der Union sei, wie sie wieder an Wahlergebnisse von 40 plus X herankomme. Auch dieser Anspruch müsse formuliert werden. Der Vorsitzende der Werteunion, Alexander Mitsch, forderte Kuban unterdessen auf, sich vor allem für eine neue Migrationspolitik stark zu machen. "Ich gehe davon aus, dass die JU nun auch sehr intensiv für die dringend notwendige Politikwende, insbesondere in der Einwanderungspolitik, eintreten wird", sagte Mitsch. Schleswig-Holsteins Wissenschaftsministerin und eine Unterstützerin der Union der Mitte, Karin Prien (CDU), sagte: "Unser neues Grundsatzprogramm wird zeigen, dass die Union auch in Zukunft eine progressive Kraft ist, die unser Land aus der Mitte heraus gestaltet."
Für den Artikel ist der Verfasser verantwortlich, dem auch das Urheberrecht obliegt. Redaktionelle Inhalte von GDN können auf anderen Webseiten zitiert werden, wenn das Zitat maximal 5% des Gesamt-Textes ausmacht, als solches gekennzeichnet ist und die Quelle benannt (verlinkt) wird.