Technik

IT-Sicherheitsforscher knacken Schutz von 31 Banking-Apps

Geschäftsfrauen mit Smartphone
(Quelle: über dts Nachrichtenagentur)
GDN - Zwei IT-Sicherheitsforschern ist es gelungen, Schutzmaßnahmen von 31 Finanz-Apps auszuhebeln. Für kriminelle Hacker könnte es damit möglich sein, Geld von Bankkunden unbemerkt auf eigene Konten umzuleiten, berichtet die "Süddeutsche Zeitung".
Vom unerlaubten Ausführen und Kopieren der App bis hin zum Ändern der IBANs und dem Versenden der Transaktionsnummern (Tan) auf beliebige Geräte gab es zahlreiche Angriffs-Szenarien, viele bekannte deutsche Banken sind betroffen. Voraussetzung für den Angriff ist, dass Kunden Banking-App und Tan-App auf demselben Smartphone verwenden. Nach einer Umfrage des Branchenverbands Bitkom verlassen sich mittlerweile 30 Prozent auf ein mobiles Gerät - also Smartphone oder Tablet - um Geld zu überweisen. Genaue Zahlen darüber, wie oft beide Apps auf einem Gerät genutzt werden, gibt es nicht. Insgesamt fünf Millionen Kunden nutzen Apps für mobiles Banking bei den Sparkassen, heißt es auf Anfrage.
Für den Artikel ist der Verfasser verantwortlich, dem auch das Urheberrecht obliegt. Redaktionelle Inhalte von GDN können auf anderen Webseiten zitiert werden, wenn das Zitat maximal 5% des Gesamt-Textes ausmacht, als solches gekennzeichnet ist und die Quelle benannt (verlinkt) wird.